Jordi Mora

Jordi Mora, geboren in Barcelona, studierte Oboe, Musikwissenschaft und Philosophie in Barcelona, Würzburg und München. Seine Dirigierausbildung erhielt er im Wesentlichen bei Sergiu Celibidache.

Gastdirigate und Konzertreisen führten ihn unter anderem nach Südamerika, USA, Frankreich, Spanien, Russland, Rumänien und Griechenland, wo er mit verschiedenen großen Sinfonieorchestern arbeitete.

Von 1983 bis 1993 war Jordi Mora ständiger Chefdirigent des Münchner Jugendorchesters und von 1993 bis 1997 Generalmusikdirektor des Orquestra Simfónica de Vallés (Spanien). 1995 wurde er zum ersten Gastdirigenten des griechischen Staatsorchesters in Athen ernannt.

Dem ausgewiesenen Bruckner-Spezialisten liegt besonders die Förderung des musikalischen Nachwuchses am Herzen. So ist er regelmäßig Jury-Mitglied bei internationalen Musikwettbewerben und führt zahlreiche Orchester- und Interpretationskurse in Europa und Südamerika durch.

Von 2004 bis 2024 hatte er eine Professur für Dirigieren an der Hochschule für Musik in Barcelona inne. Von 2010 bis 2015 war er darüber hinaus als Gastprofessor an der Grieg-Akademie in Bergen/Norwegen tätig.
Als Hauptgastdirigent des Libanon Philharmonic Orchesters brachte er hauptsächlich Symphonien von Schostakowitsch und Uraufführungen von Werken libanesischer Komponisten zu Aufführung. Des Weiteren war er Hauptgastdirigent des Orchesters der Franz Schubert Philharmonie. In seiner Heimat 1999 gründete er das Orquestra Simfònica Segle XXI, mit dem er u.a. das ganze symphonische Werk Beethovens, Schumanns und Brahms chronologisch dirigierte.

1992 rief er die jährlich stattfindende Osterakademie ins Leben und ist damit unabkömmlicher »spiritus rector« des Bruckner Akademie Orchesters.